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Gebet

Vor langer Zeit passierte folgende Geschichte:

Eines Nachmittags gegen drei Uhr gingen Petrus und Johannes in den Tempel, um am Gebet teilzunehmen. Als sie hinkamen, wurde gerade ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Wie an jedem Tag wurde er an den Eingang des Tempels gebracht, der allgemein die »Schöne Pforte« hieß, damit er dort bei den Leuten betteln konnte, die zum Tempelbezirk kamen. Als er Petrus und Johannes sah, die gerade den Tempel betreten wollten, bat er auch sie um etwas Geld. Petrus und Johannes blickten ihn aufmerksam an, und Petrus sagte: »Sieh uns an!« Der gelähmte Mann blickte erwartungsvoll auf, weil er glaubte, dass er etwas bekäme. Doch Petrus sagte: »Ich habe kein Geld für dich. Aber was ich habe, gebe ich dir. Im Namen von Jesus Christus von Nazareth: Steh auf und geh!« Dann nahm er den Gelähmten an der rechten Hand und half ihm auf. Als er das tat, wurden die Füße und Knöchel des Mannes geheilt und erhielten ihre Kraft zurück. Er sprang auf, konnte auf seinen Füßen stehen und fing an umherzugehen! Dann trat er – gehend, hüpfend und Gott lobend – mit ihnen in den Tempel. Die Leute sahen ihn gehen und hörten, wie er Gott lobte.

Diese Geschichte steht in der Bibel und kann in der Apostelgeschichte 3,1-9 nachgelesen werden. Doch das Besondere an diesem kurzen Text ist, dass so etwas auch heute noch möglich ist. Gott tut bis heute Wunder und er erhört bis heute Gebete.

Darum wollen wir im Gebet auch bewusst für Menschen einstehen. Falls du ein Gebetsanliegen hast und wir für dich beten dürfen, schreibe uns das Anliegen. Wir beten sehr gerne für dich – Gott erhört heute noch Gebete!